Aktuelles

Information über die beabsichtigte Änderung der Friedhofs- und Bestattungsordnung
für den Bereich des Gemeindefriedhofs in Euerbach


Die Fa. Meder, Bad Kissingen, hat bisher für die Gemeinde Euerbach die Arbeiten zum Öffnen
und Schließen der Gräber sowie verschiedene Leistungen im Bereich der Friedhöfe im
Gemeindeteil Euerbach erbracht. Die Fa. Meder hat den bestehenden Vertrag fristgerecht
zum 31.12.2019 gekündigt.

Der Gemeinderat ist der Ansicht, dass künftig alle Bestattungsunternehmen die Erlaubnis zum
Öffnen und Schließen der Gräber und aller Bestattungsleistungen erhalten sollen, damit künftig
nur ein Ansprechpartner für die Bestattung vorhanden ist.

Dies bedeutet, dass die Hinterbliebenen dem Bestattungsinstitut ihres Vertrauens künftig
(ab 01.01.2020) den Auftrag für die Öffnung und Schließung des Grabes, der Sargträger, usw.
erteilen und auch direkt mit diesem Unternehmen diese Leistungen abrechnen. Bisher wurden
diese Leistungen von der Gemeinde in Auftrag gegeben und in Rechnung gestellt.

Diese Satzungsänderung soll zum 01.01.2020 in Kraft treten.

Diese Regelung gilt ausschließlich für die beiden Gemeindefriedhöfe in Euerbach!
Die Friedhöfe in Obbach (Fa. Apfelbacher & Fehr) und Sömmersdorf (Fa. Meder)
werden weiterhin von den bekannten Bestattungsunternehmen betreut.


Gemeinde Euerbach
Euerbach, 30.12.2019
gez.
Arthur Arnold
Erster Bürgermeister

Nach langwierigen Vorbereitungen fand am Dienstag, den 12.11.2019, der Spatenstich für den Erweiterungsbau der Grundschule statt.

Erster Bürgermeister Arthur Arnold konnte eine Abordnung der Offenen Ganztagesschule mit der Leiterin Frau Krempel an der Baustelle begrüßen. Ausgerüstet mit dem notwendigen Werkzeug schritten die Kinder zur Tat. Fachkundig begleitet wurden Sie von Frau Krempel (OGS), Frau Stanjek, Frau Korn und Frau Geier (Grundschule), Ersten Bürgermeister Arthur Arnold sowie dem Architekten Joachim Schmitz.

Seit Einführung der Offenen Ganztagesschule im Jahr 2016 hat sich die Kinderzahl stetig erhöht. Auch in der Grundschule ist die Kinderzahl gestiegen.

Die Gemeinde musste daher reagieren, damit sich die Raumsituation der OGS und der Grundschule entspannt. Im Erweiterungsbau entstehen nunmehr die Räumlichkeiten für die OGS. Neben einer Mensa mit Küche entsteht ein großzügiger Mehrzweckraum. Auch die Schule erhält einen Gruppenraum, daneben steht der von der OGS bisher genutzte Raum wieder als Klassenzimmer zur Verfügung.

Zu den geschätzten Gesamtkosten von 1,5 Mio Euro erhält die Gemeinde aus Bundes- und Landesmitteln eine Zuwendung von 1,1 Mio Euro. Durch die außerordentlich hohe Förderung kann dieses Projekt umgesetzt werden.

Spatenstich2

v.l.n.r.: Sabrina Korn, Bürgermeister Arthur Arnold, Architekt Joachim Schmitz, Schulleiterin Susanna Stanjek, Louisa Geiger, Leiterin OGS Clarissa Krempel

Nach langwierigen Vorbereitungen fand am Freitag, den 11.10.2019, der Spatenstich am Neubau des Kindergartens und der Tagespflege statt.

Erster Bürgermeister Arthur Arnold konnte eine Abordnung des Kindergartens Euerbach mit dem Erzieherinnenteam an der Baustelle begrüßen. Ausgerüstet mit Spaten, Helmen und Gummistiefeln schritten die Kinder zur Tat. Fachkundig begleitet wurden Sie von Joachim Keßler-Rosa (Geschäftsführer des Diakonischen Werks Schweinfurt) und seiner Mitarbeiterin Tanja Back, der Vorsitzenden des Christophorus-Vereins Eva Baunach, Ersten Bürgermeister Arthur Arnold sowie den beiden Architekten Joachim Schmitz und Peter Kopperger.

Seit dem Kauf des landwirtschaftlichen Anwesens sind nach Angaben von Bürgermeister Arnold 4 Jahre vergangen. In dieser Zeit musste die Planung im Gemeinderat und mit der Regierung von Unterfranken geklärt werden. Im Laufe dieses Jahres wurde dann die Förderzusage erteilt, die Gemeinde kann aus Bundes- und Landesmitteln mit rund 1,5 Mio Euro rechnen. An den Gesamtkosten von ca. 4,3 Mio Euro beteiligt sich das Diakonische Werk für den Bereich der Tagespflege. Mit der Fertigstellung des Projektes wird bis zum Herbst 2021 gerechnet.

Spatenstich

Mit tatkräftiger Unterstützung der Kinder wurde der erste Spatenstich am Neubau des Kindergartens und der Tagespflege durchgeführt. Mit angepackt haben das Erzieherinnenteam, Pfarrer Joachim Keßler-Rosa (4.v.l.) und im Anschluss Tanja Back, Eva Baunach, 1. Bürgermeister Arnold, Peter Kopperger, Joachim Schmitz und Nathalie Koch.

In der Zeit vom 31. Dezember bis 01. Januar jeden Jahres können pyrotechnische Gegenstände der Kategorie F2 ohne Ausnahmegenehmigung von Personen ab 18 Jahren angebrannt werden. Feuerwerkskörper der Kategorie F2 „Silvesterfeuerwerk“ (Feuerwerkskörper, die eine geringe Gefahr darstellen) dürfen nur an Personen über 18 Jahre in der Zeit vom 29.12. bis 31.12 in festen Verkaufsräumen vertrieben werden.

An den anderen Tagen (vom 02. Januar bis 30. Dezember) besteht grundsätzlich das Verbot, Feuerwerkskörper abzubrennen. Von diesem Verbot kann die zuständige Behörde (Gemeinde) eine Ausnahmegenehmigung aus begründetem Anlass zulassen (§ 24 Erste Verordnung zum Sprengstoffgesetz (1.SprengV)).

Wir müssen feststellen, dass bei immer mehr Anlässen, Feuerwerkskörper der Kategorie F 2 abgebrannt werden. In der Mehrzahl der Fälle liegt hierfür keine Ausnahmegenehmigung vor.

Personen, die derartige Feuerwerkskörper bei freudigen Anlässen (z.B. Geburtstage, Hochzeiten,usw.) zünden, gefährden nicht nur sich selbst, sondern auch die Gäste der Feier bzw. die in der Nachbarschaft wohnende Bevölkerung. Im Regelfall werden die Feuerwerke in der Sommerzeit nach 22.00 Uhr abgebrannt und verstoßen somit auch gegen die Nachtruhe.

Eine weitere Gefahr liegt darin, dass die Feuerwerkskörper in der Zeit vom 02.01. bis 30.12. nur gegen Vorlage einer Ausnahmegenehmigung verkauft werden dürfen. Daher liegt die Vermutung nahe, dass diese Gegenstände um Silvester legal gekauft und anschließend gelagert werden. Dies bedeutet nicht nur eine unnötige Gefährdung der Hausbewohner bzw. Nachbarn (unbeabsichtigtes Abbrennen), sondern im Ernstfall auch eine nicht zu unterschätzende Gefahr für Rettungskräfte (Feuerwehr, Rettungsdienst).

 

  1. in der Nähe von Gebäuden oder Anlagen, die besonders brandempfindlich sind,
  2. und mit ausschließlicher Knallwirkung in bestimmten dichtbesiedelten Gemeinden oder Teilen von Gemeinden zu bestimmten Zeiten untersagen. Gerade in den dichtbesiedelten Altorten oder während lang andauernden Trockenperioden muss mit Einschränkungen gerechnet werden.

Wir appellieren daher an alle Bürgerinnen und Bürger, dass Abbrennen von Feuerwerkskörpern auf das unbedingt notwendige Maß zu beschränken und rechtzeitig die Genehmigung der Gemeinde einzuholen.

Euerbach, 22.08.2019
Gemeindeverwaltung