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Landkreis

Weitere Öffnungsschritte bereits ab Sonntag, den 30. Mai 2021

 Die Inzidenzgrenze von 100 ist im Landkreis Schweinfurt fünf Tage in Folge unterschritten worden. Es wurden hierfür die folgenden Werte festgestellt: Am 24.05.2021: 89,2, am 25.05.2021: 89,2, am 26.05.2021: 76,2, am 27.05.2021: 73,6 und am 28.05.2021: 68,4 (Werte laut Robert-Koch-Institut, Stand jeweiliger Tag, 0:00 Uhr).

Daher erfolgt ab Sonntag, den 30. Mai 2021, die Einstufung in den Inzidenzbereich zwischen 50 und 100. Für den Landkreis Schweinfurt kommt es deswegen neben den bereits am Freitag, den 28. Mai 2021, bekannt gemachten Lockerungen von inzidenzabhängigen Regelungen ab dem 30. Mai 2021 zu weiteren Erleichterungen, unter anderem in den Bereichen Außengastronomie, Sport und Kultur. Das Staatsministerium für Gesundheit und Pflege hat hierfür am heutigen Abend (28. Mai) mit Wirkung ab Sonntag, den 30. Mai 2021, sein Einvernehmen erteilt.

Öffnung der Außengastronomie
Die Öffnung der Außengastronomie ist zwischen 5 und 22 Uhr für Besucherinnen und Besucher mit vorheriger Terminbuchung samt Dokumentation für die Kontaktnachverfolgung wieder möglich. Personen aus mehreren Hausständen dürfen, unter Berücksichtigung der geltenden Kontaktbeschränkungen, nur gemeinsam an einem Tisch sitzen, wenn sie über einen negativen Corona-Test verfügen. (max. 24 Stunden alt, POC-Antigentest, vor Ort unter Aufsicht durchgeführter Selbsttest oder PCR-Test). Die darüberhinausgehende Abgabe und Lieferung von Speisen und Getränken ist weiterhin möglich.

Öffnung von Kulturstätten
Theater, Konzert- und Opernhäuser sowie Kinos öffnen wieder, unter der Voraussetzung, dass Besucherinnen und Besucher vor Eintritt einen negativen Corona-Test vorlegen (max. 24 Stunden alt, POC-Antigentest, vor Ort unter Aufsicht durchgeführter Selbsttest oder PCR-Test).
Zudem wird die Durchführung von kulturellen Veranstaltungen unter freiem Himmel mit festen Sitzplätzen für bis zu 250 Besucherinnen und Besucher mit einem negativen Corona-Testnachweis (wie oben beschrieben) zugelassen.

Weitere Lockerungen für Sport im Innenbereich und bei Sportveranstaltungen
Ergänzend zu den bereits bekannt gemachten Lockerungen ab Sonntag, den 30. Mai 2021, gilt Folgendes:
Kontaktfreier Sport im Innenbereich (inkl. der Öffnung von Innenbereichen von Sportstätten) sowie Kontaktsport unter freiem Himmel ist wieder möglich, unter der Voraussetzung, dass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer über einen negativen Corona-Test verfügen (max. 24 Stunden alt, POC-Antigentest, vor Ort unter Aufsicht durchgeführter Selbsttest oder PCR-Test).
Die Zahl der gleichzeitig im Innenbereich von Sportstätten anwesenden Personen ist von dem Betreiber in seinem Hygienekonzept so festzulegen, dass auch bei Erreichen der Personenhöchstzahl die Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 m zu jeder Zeit gewährleistet ist. Bei der Festlegung der Personenzahl sind die Gegebenheiten vor Ort zu berücksichtigen.
Zudem ist kontaktfreier Sport sowie Kontaktsport unter freiem Himmel in Gruppen von bis zu 25 Personen erlaubt, sofern alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen negativen Corona-Test (wie oben beschrieben) vorlegen können.
Außerdem ist kontaktfreier Sport in Fitnessstudios nach vorheriger Terminbuchung und mit negativem Corona-Test (wie oben beschrieben) möglich. Für die Zahl der gleichzeitig im Innenbereich anwesenden Personen gilt das zu Innenbereichen von Sportstätten Gesagte. Für Sportangebote von Fitnessstudios unter freiem Himmel gilt, dass kontaktfreier Sport sowie Kontaktsport unter freiem Himmel in Gruppen von bis zu 25 Personen unter der Voraussetzung eines negativen Corona-Tests (wie oben beschrieben) zulässig ist.
Bei Sportveranstaltungen unter freiem Himmel sind bis zu 250 Zuschauerinnen und Zuschauer mit festen Sitzplätzen möglich. Auch hier ist Voraussetzung, dass diese über einen entsprechenden negativen Corona-Test verfügen.

Touristische Übernachtungsangebote wieder möglich
Übernachtungsangebote von gewerblichen oder entgeltlichen Unterkünften, insb. Hotels, Beherbergungsbetrieben, Jugendherbergen und Campingplätzen, auch zu touristischen Zwecken, sind wieder zulässig. Zulässig sind in diesem Rahmen gastronomische Angebote, auch in geschlossenen Räumen, sowie Kur-, Therapie- und Wellnessangebote gegenüber Übernachtungsgästen. Wichtige Voraussetzung ist hier, dass die Übernachtungsgäste bei der Anreise sowie jede weiteren 48 Stunden über einen negativen Corona-Test (max. 24 Stunden alt, POC-Antigentest, vor Ort unter Aufsicht durchgeführter Selbsttest oder PCR-Test) verfügen.

Lockerungen bei Freizeitangeboten
Der Betrieb von Seilbahnen, Fluss- und Seenschifffahrt im Ausflugsverkehr, touristischer Bahnverkehr, touristischer Reisebusverkehr sowie Stadt- und Gästeführungen, Berg-, Kultur- und Naturführungen im Freien sowie die Öffnung von Außenbereichen von medizinischen Thermen ist wieder möglich, sofern Kundinnen und Kunden über einen negativen Corona-Test verfügen (wie oben beschrieben).
Musikalische oder kulturelle Proben von Laien- und Amateurensembles, bei denen mehrere Personen erforderlich sind, sind unter der Voraussetzung eines negativen Tests (wie oben beschrieben) für Teilnehmende und mit Dokumentation für die Kontaktnachverfolgung wieder möglich.
Freibäder mit Standort im Landkreis Schweinfurt sind für Besucherinnen und Besucher mit einem entsprechenden negativen Corona-Test (max. 24 Stunden alt, POC-Antigentest, vor Ort unter Aufsicht durchgeführter Selbsttest oder PCR-Test) und nach vorheriger Terminbuchung wieder geöffnet.

Wichtige Hinweise:
Zudem zu beachten sind die von den zuständigen Staatsministerien im Einvernehmen mit dem Staatsministerium für Gesundheit und Pflege erstellten und im Bayerischen Ministerialblatt bekanntgemachten Rahmenkonzepte in ihrer aktuell gültigen Fassung, in denen die erforderlichen Schutz- und Hygienemaßnahmen festgelegt sind.
In Bezug auf den Corona-Test gilt, dass Antigen-Schnelltests zur Eigenanwendung (sog. Selbsttests) vor Ort unter Aufsicht durchgeführt werden müssen. Ein zuhause durchgeführter Selbsttest zählt nicht.
Zudem gilt, dass vollständig geimpfte und genesene Personen keinen Corona-Test vorweisen müssen. Im Bedarfsfall muss ein entsprechender Nachweis über die vollständige Impfung oder den Status als genesene Person vorgelegt werden können.

Sofern der Inzidenzwert von 100 drei Tage in Folge wieder überschritten wird, oder an fünf Tagen in Folge unter dem Wert von 50 liegt, erfolgt eine neue Bekanntmachung durch das Landratsamt Schweinfurt.
Die übrigen Bestimmungen der 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung und Allgemeinverfügungen des Landratsamtes Schweinfurt bleiben unberührt.

Das Bayerische Landesamt für Umwelt (LfU) informiert hiermit über den Beginn der Naturschutzfachkartierung im Landkreis Schweinfurt. Das LfU kommt mit der Durchführung dieser Arbeiten seiner gesetzlichen Verpflichtung zur Erfassung von Lebensräumen wildlebender Tier- und Pflanzenarten nach Art. 46 BayNatSchG nach. Gegenstand der Naturschutzfachkartierung in Schweinfurt ist eine Aktualisierung von naturschutzfachlichen Grundlagendaten zu ausgewählten Artengruppen (Vögel, Reptilien, Amphibien, Libellen, Tagfalter und Heuschrecken).

Nach fachlichen Kriterien werden für diese Artengruppen verschiedene Untersuchungsflächen ausgewählt und durch Geländebegehungen untersucht. Die geplanten Geländearbeiten erstrecken sich über die Vegetationsperioden der Jahre 2021 und 2022. Die Ergebnisse gehen nach Abschluss der Kartierung in die Datenbank der Artenschutzkartierung am LfU ein und stehen voraussichtlich ab Herbst 2023 für Planungsvorhaben und die Arbeit der Naturschutzbehörden zur Verfügung.

Auftragnehmer der Naturschutzfachkartierung im Landkreis Schweinfurt ist das Büro für Faunistik und Umweltbildung aus Haßfurt. Die fachliche Betreuung erfolgt durch eine externe, ebenfalls vom LfU beauftragte Firma. Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung (Ansprechpartnerin am LfU: Carmen Liegl, Tel.: 0821/9071-5545, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

Die Naturschutzfachkartierung hat weder das Ziel noch die Möglichkeiten, Flächen unter Schutz zu stellen oder Grundstückseigentümern bestimmte Bewirtschaftungsweisen vorzuschreiben. Sie ist lediglich eine Bestandsaufnahme und erfasst eine fachliche Auswahl an Flächen, die für den Naturschutz wichtig und erhaltenswert sind. Mögliche Einschränkungen ergeben sich ausschließlich aus bestehenden gesetzlichen Vorgaben.

Weitere Informationen zur Naturschutzfachkartierung finden Sie auf der Homepage des LfU unter: https://www.lfu.bayern.de/natur/artenschutzkartierung/naturschutzfachkartierung/index.htm

Wir bitten Sie, soweit erforderlich, die Kartierungsmaßnahmen zu unterstützen. Für Ihre Bemühungen bedanken wir uns im Voraus.

gez.
Dr. Christian Mikulla
Präsident

 

Für den Besuch der Gemeinderatssitzungen bitten wir um Beachtung folgender Regeln:

1. Besucher müssen sich aus Gründen der Kontaktnachverfolgung registrieren. Ein entssprechendes Formblatt liegt bereit.
    Die erhobenen Daten werden nach 14 Tagen gelöscht.

2. Unter Einhaltung der geltenden Abstandsregeln können insgesamt 24 Besucherplätze angeboten werden. Bitte haben
    Sie Verständnis, dass nicht mehr Besucher zugelassen werden können.

3. Besucher müssen aufgrund der geltenden Regeln während der gesamten Besuchszeit eine FFP2-Maske tragen.

Euerbach, 10.05.2021
Gemeindeverwaltung

Schönes Ortsbild dank regionaltypischer Häuser - Einladung zum digitalen Dorfrundgang

Was die Ortskerne im Oberen Werntal so besonders macht, sind gar nicht so sehr die vereinzelten denkmalgeschützten Bauwerke. Vielmehr ist es die Vielzahl an regionaltypischen Anwesen, die mit ihrem charakteristischen Fassadenschmuck, Hoftoren oder Fachwerkscheunen das Ortsbild prägen. Sie sorgen für ein Gefühl von „Heimat“, aber auch für einen Wiedererkennungseffekt bei Ortsfremden.

Damit solche regionaltypischen und ortsbildprägenden Gebäude erhalten bleiben, wird gegenwärtig für die 46 Dörfer im Allianzgebiet ein „Interkommunales Denkmalkonzept“ (IKDK) im Rahmen der Innenentwicklung umgesetzt. Dafür sollen bis Ende des Jahres alle regionaltypischen Anwesen erfasst werden, um eine finanzielle und fachliche Unterstützung für Hauseigentümer anbieten zu können. Erste Ergebnisse liegen bereits aus zwei sogenannten Probedörfern vor: Hergolshausen und Pfersdorf.
Diese Ergebnisse wurden am 25. März 2021 einem Steuerungskreis vorgestellt, der sich aus Vertretern der zehn Allianz-Gemeinden sowie dem Kreisheimatpfleger Guido Spahn zusammensetzt. Gastgeber der Hybrid-Veranstaltung bestehend aus Ergebnispräsentation und Diskussionsrunde war der Markt Werneck mit Bürgermeister Sebastian Hauck.

Kern der Sitzung war die Vorstellung von Modul 1 als Voraussetzung für die Module 2 und 3. Die Vorgehensweise und die Ergebnisse von Modul 1 stellten Christiane Reichert, Büro für Stadt & Denkmalpflege (Bamberg) und Dr. Sabine Fechter, Büro für Kultur in Dorf und Flur (Fladungen) in Kooperation mit Leonie Wabra vom Architektur- und Ingenieurbüro Perleth, vor. Dafür wurden vor Ort Daten über die einzelnen Bauwerke erhoben und in eine geodatenbasierte Datenbank übertragen. Erfasst wurden nur private Grundstücke, nicht jedoch öffentliche Gebäude. Als Ergebnis entstand ein bebilderter Katalog mit GIS-basierter Ergebniskarte sowie einer Kurzdarstellung in Textform. Dieser lässt die historische Dorfstruktur mit erhaltener Bausubstanz und auffallenden Baudetails, die in jedem Dorf anders aufgeprägt ist, gut erkennen. Die beauftragten Büros präsentierten hierzu Beispiele aus Pfersdorf und Hergolshausen.
In Modul 2 soll nun ein Ziel- und Handlungskonzept der beiden Probedörfer entwickelt werden. Zeitgleich erfolgt voraussichtlich bis Ende des Jahres 2021 eine Kartierung der restlichen 44 Allianz-Ortschaften, wofür das Team mit Klemmbrett und Fotoapparat ausgerüstet im Oberen Werntal unterwegs ist.

Ein wichtiger Bestandteil des IKDK ist es, die örtliche Bevölkerung zu informieren und miteinzubeziehen. Interessierte Bürger können deshalb die Präsentation mit den Ergebnissen der Probedörfer auf der Webseite ihrer Gemeinde einsehen. Zudem findet am Dienstag, den 27. April 2021 um 18:30 Uhr ein Dorfrundgang durch Hergolshausen und Pfersdorf statt. Aufgrund der aktuellen Situation erfolgt dieser digital über die Software „Webex“ mit der Gemeinde Euerbach als Gastgeber. Interessenten, die nicht über Technik für eine digitale Zuschaltung verfügen, geben dies bitte bei der Anmeldung an. Die Anmeldung erfolgt beim Allianzmanagement unter 09726 91 55 -27 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Weitere Informationen zum Modellvorhaben gibt es im Internet unter www.oberes-werntal.de in der Rubrik „Wohnen“ / „bauen“ unter dem Stichwort „Interkommunales Denkmalkonzept“ (IKDK).

 

Mehr Schüler testen, damit die Schulen geöffnet werden können: Das zählt zur offiziellen Teststrategie in Bayern. Solange noch keine Selbst-Schnelltests erhältlich sind, sollen die Kinder auf freiwilliger Basis ins Testzentrum zum PCR-Test kommen. Zu groß die Hemmschwelle, befanden erste und zweite Bürgermeisterin Simone Seufert und Gabi Jakob und organisierten kurzerhand für die Grundschüler, Lehrer und das Kita-Personal freiwillige und kostenlose Antigen-Schnelltests in den Räumen der Obbacher Hausarztpraxis von Dr. Ivan Zmiric.

Das Euerbacher Laborhaus Scheller stellte kostenlos Schutzkleidung und die Schnelltests zur Verfügung, die von geschultem, medizinischem Personal durchgeführt werden müssen. Wegen ihrer behutsamen Abstrichentnahme in der Nase sind sie für Kinder besser zu handhaben als der noch sicherere PCR-Test, bei dem die Teststäbchen tief in Rachen und Nase gesteckt werden müssen.

Schnelltgruppe

An der konzertierten Aktion für kostenlose Corona-Schnelltest für die Euerbacher Grundschüler wirkten mit: (von links)
Dr. Ivan Zmiric, Dr. Klaus-Peter Müller, Kerstin Höfer, Theresa Wegner-Scheller, Dr. Kerstin Schubert, zweite Bürgermeisterin
Gabi Jakob und erste Bürgermeisterin Simone Seufert.

Dr. Zmiric stellte seine Praxisräume in Obbach zur Verfügung und bildete mit dem früheren Praxisinhaber Dr. Klaus-Peter Müller ein medizinisches Fachteam zur Testabnahme. Als zweites Team fungierten zwei Mütter, die Ärztin Dr. Kerstin Schubert und die Krankenschwester Kerstin Höfer. Die Grundschule übernahm die Organisation der Terminvergabe am Dienstag und Mittwoch nachmittag. Das Landratsamt hatte grünes Licht für die Aktion gegeben und informiert, wie vorgegangen werden muss. Etwa, dass bei einem positiven Testergebnis zwingend das Gesundheitsamt informiert und ein PCR-Test vorgenommen werden muss. Außerdem muss sich der Betroffene sofort in häusliche Isolation begeben.

Von den Eltern gab es positive Rückmeldungen zum Testangebot in Obbach. 32 Grundschüler waren zur Testabnahme angemeldet. Schnelltests sind schneller in der Durchführung, in der Sicherheit allerdings dem PCR-Test unterlegen, konstatierte Dr. Müller. Allerdings habe sich die Sensitivität der Schnelltests seit letztem Jahr erheblich verbessert.

Schnelltpaul

Der achtjährige Paul war der erste Euerbacher Grundschüler, der den kostenlosen Corona-Schnelltest in der Arztpraxis
Zmiric in Obbach in Anspruch nahm.