Preisverleihung

Mit ihren innovativen Entwicklungskonzepten und dem großen Engagement ihrer Bürger waren 24
bayerische Dörfer beim landesweiten Wettbewerb „Dorf vital“ erfolgreich. Bei einem Festakt
in Augsburg wurden sie am Donnerstag von Landwirtschaftsminister Josef Miller und
Gemeindetagspräsident Dr. Uwe Brandl dafür ausgezeichnet. „In Zeiten eines starken Wandels
in der Bevölkerung und der Landwirtschaft sind lebendige Dörfer und Gemeinden das Rückgrat
eines stabilen ländlichen Raums“, sagte der Minister.

Die Projekte der Preisträger zeigen nach den Worten Millers beispielhaft, wie die vorhandenen
baulichen Potenziale in den Dörfern für die Vitalisierung der Dorfkerne und die Ortsentwicklung
genutzt werden können. Bewertet wurden die bauliche und soziale Innenentwicklung, die
Funktionsvielfalt sowie die Dorf- und Verantwortungsgemeinschaft. Vor allem der engagierte
Einsatz der Bürgerinnen und Bürger ist laut Miller enorm wichtig: „Sie übernehmen damit
Verantwortung und gestalten aktiv die Zukunft ihrer Gemeinden.“

Der von Miller und Brandl ausgelobte Wettbewerb war Bestandteil des Programms „Dorf vital“.
Im Mittelpunkt dieses Programms steht ein sogenannter Vitalitäts-Check. Dabei analysieren
die Fachleute der Ländlichen Entwicklung gemeinsam mit Bürgermeistern, Gemeinderäten und
Bürgern den baulichen und sozialen Entwicklungsstand eines Dorfs. Die Analyse ist Grundlage
für weitere Handlungsstrategien und konkrete Maßnahmen.

Obbach wurde als einer der Preisträger mit einer Urkunde und einem Preisgeld von 6.000 €
ausgezeichnet. Erster Bürgermeister Arthur Arnold sieht hierin eine Bestätigung der
bisherigen Arbeit in der Dorferneuerung Obbach, aber auch eine Motivation für die Zukunft.

preisverleihung

Bei der Preisübergabe in Augsburg (von links):
Erster Bürgermeister Arnold, Otto Kister (ALE), Dr. Uwe Brandl (Bayer. Gemeindetag),
Klaus Wolf (Gemeinde Euerbach), die Verantwortlichen der Dorferneuerung Wolfram
Mackowiak, Manfred Hock, Bernhard Schreyer, Ewald Schirmer, der Architekt Matthias
Reichenbach-Klinke und Landwirtschaftsminister Josef Miller