Passionsspielort

Wer als Besucher die Passionsspiele Sömmersdorf erlebt hat und wer das Geschehen der „größten Geschichte aller Zeiten“ im Laufen verarbeiten möchte, kann dies als Spaziergänger oder Wanderer auf dem Spirituellen Rundweg tun.
Auf zwei Routen, nördlich und südlich des Dorfes, werden an verschiedenen Stationen Impulse zum Nachdenken gegeben, zur Thematik der Passion in der heutigen Zeit. Der Spazierweg führt durch landschaftlich reizvolle Umgebung und durch landwirtschaftliche Felder mit weitem Blick in die Ferne. Eine Beschilderung lenkt den Besucher auf der Route.
Das Konzept wurde durch das Würzburger Kulturbüro FranKonzept erstellt, die Umsetzung erfolgt in 2012.

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In der Mitte von Sömmersdorf, am Passionsweg zwischen der Freilichtbühne und der Pfarrkirche Sankt Johannes der Täufer, wurde 2008 der Passionsgarten angelegt. Entstanden ist eine Ruhezone, in der eine Dauerausstellung unter freiem Himmel die Geschichte des Geistlichen Spiels und der Passionsspiele Sömmersdorf beleuchtet.

Auf acht großen Informationstafeln erhält der Besucher einen Einblick in die Tradition christlicher Darstellung und christlichen Schauspiels.

Aufgegriffen wird vor allem die Geschichte der Sömmersdorfer Passionsspiele, die 1933 begann. Damals, im Heiligen Jahr, begeisterte der Volksschullehrer Guido Halbig die Einwohner vom Theaterspiel. Nach der durch die Nationalsozialisten erzwungenen Unterbrechung wurde nach dem Zweiten Weltkrieg das Stück vom Leiden und Sterben Christi wieder aufgenommen. Bis heute engagieren sich die Dorfbewohner voller Leidenschaft für ihre Fränkischen Passionsspiele.

Mit enormer Eigenleistung der Sömmersdorfer, mit finanzieller Förderung des Bezirks Unterfrankens und mit Unterstützung des Kulturreferates der Diözese Würzburg wurde der Passionsgarten umgesetzt. Pflanzen mit biblischem Bezug umrahmen das Gelände.

Weitere Infos erhalten Sie in einer Präsentation der Passionsspiele Sömmersdorf( auf der Seite nach unten scrollen):

Passionsgarten

 

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Wer als Besucher die Passionsspiele Sömmersdorf erlebt hat und wer das Geschehen der „größten Geschichte aller Zeiten“ im Laufen verarbeiten möchte, kann dies als Spaziergänger oder Wanderer auf dem Spirituellen Rundweg tun. Auf zwei DenkmalRouten, nördlich und südlich des Dorfes, werden an verschiedenen Stationen Impulse zum Nachdenken gegeben, zur Thematik der Passion in der heutigen Zeit. Der Spazierweg führt durch landschaftlich reizvolle Umgebung und durch landwirtschaftliche Felder mit weitem Blick in die Ferne. Eine Beschilderung lenkt den Besucher auf der Route.
Das Konzept wurde durch das Würzburger Kulturbüro FranKonzept erstellt, die Umsetzung erfolgt in 2013.

Weitere Infos erhalten Sie in einer Präsentation der Passionsspiele Sömmersdorf( auf der Seite nach unten scrollen) bzw. in einem Flyer:

Flyer
Passionswege

An zentraler Stelle im Ort, am Kirchberg neben der Pfarrkirche Sankt Johannes der Täufer, steht die ehemalige Schule. Sie wurde mit großer Eigenleistung der Dorfbevölkerung saniert, das Nebengebäude mit einem modernen Ausstellungsraum versehen.

Dort sowie mittelfristig in zwei Räumen der Schule ist eine Ausstellung über die Passionsspiele des 20. Jahrhunderts zu sehen. Nach dem Ersten Weltkrieg gab es überall in Deutschland eine Welle von Passionsspiel-Aufführungen, viele überlebten allerdings die Zeit des Nationalsozialismus nicht.

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Nicht so in Sömmersdorf: Dort wurde nach dem Zweiten Weltkrieg 1957 das Theaterstück neu inszeniert und wird seitdem stetig weiter entwickelt.Bei den letzten Spielen 2013 sahen über 30.000 Zuschauer die 18 Vorstellungen.

Die Dauerausstellung ist bestückt mit Filmen von den Sömmersdorfer Passionsspielen, mit historischen Dokumenten, Plakaten oder Entwürfen von Bühnenbildern. Erhalten sind zudem alte Kostüme oder das Holzkreuz der ersten Aufführung von 1933.

Weitere Infos erhalten Sie in einer Präsentation der Passionsspiele Sömmersdorf ( auf der Seite nach unten scrollen) bzw. in einem Flyer:

Passionsgalerie

Flyer