Aktuelles

Die ÜZ Mainfranken hat der Gemeinde die Kenndaten für das Jahr 2018 zur
Verfügung gestellt.

Folgende dezentrale Anlagen gibt es in der Gemeinde:

Solar

Wind

BHKW

Gesamt

Installierte Leistung

1.863 kW

12.500 kW

33 kW

14.396 kW

Anzahl Anlagen

124

1

6

131

Netzeinspeisung

1.831 MWh

28.295 MWh

54 MWh

30.180 MWh

Im Vergleich hierzu die Verbrauchwerte:

Haushalt

Heizung

Geschäftskunden

Kleingewerbe

4.329 MWh

601 MWh

2.433 MWh

419 MWh

Landwirtschaft

Straßenbeleuchtung

Gesamt

11 MWh

153 MWh

7.496 MWh

Für 2018 kann festgestellt werden, dass der Gesamtverbrauch in der Gemeinde unter
der dezentralen Erzeugungsmenge lag. Rund ¼ der in Euerbach erzeugten Energie
wurde vor Ort verbraucht.

Auch der Vergleich mit den Zahlen für den Landkreis bzw. das Gebiet der ÜZ Mainfranken
machen deutlich, dass die durchschnittliche Stromerzeugung Erneuerbarer Energie je
Einwohner mit 9.219 kWh deutlich höher liegt als im Landkreis (4.123 kWh) und im
Netzgebiet der ÜZ (3.584 kWh).

Euerbach, 15.07.2019

Gemeindeverwaltung

 

Härteausgleich für Straßenausbaubeiträge

Haus- und Grundbesitzer müssen seit 1. Januar 2018 in Bayern nicht mehr
für die Sanierung oder den Ausbau von innerörtlichen Straßen bezahlen.
Der Bayerische Landtag hat das Kommunalabgabengesetz geändert und
die sog. Straßenausbaubeiträge abgeschafft.


Für Härtefälle in der Zeit davor hat der Freistaat einen Härtefallfonds eingerichtet.
Er kommt den Beitragszahlerinnen und -zahlern zu Gute, die zu Straßenausbau-
beiträgen im Zeitraum vom
1. Januar 2014 bis 31. Dezember 2017 herangezogen
und durch diese unzumutbar belastet wurden. Dafür stellt der Freistaat insgesamt
50 Millionen Euro zur Verfügung. Über die Verteilung der Mittel für solche
Härtefälle entscheidet eine eigens eingerichtete Kommission.


Weitere Informationen erhalten Sie über den folgenden Link:

Härtefallregelung

 

Regierung von Unterfranken bewilligt der Gemeinde Euerbach 53.000 Euro
für die Beschaffung je eines Tragkraftspritzenfahrzeugs TSF für die
Freiwilligen Feuerwehren Obbach und Sömmersdorf

Würzburg (ruf) – Die Regierung von Unterfranken hat der Gemeinde Euerbach (Landkreis Schweinfurt)
insgesamt 53.000 Euro für die Beschaffung von zwei Tragkraftspritzenfahr-zeugen TSF
(je Fahrzeug 26.500 Euro) für die Freiwilligen Feuerwehren Obbach und Sömmersdorf bewilligt.
Durch diese Beschaffungsmaßnahme werden bei der Freiwilligen Feuerwehr Obbach ein Lösch-
gruppenfahrzeug LF 8/6 mit Baujahr 1993 und bei der Freiwilligen Feuerwehr Sömmersdorf ein
Tragkraftspritzenfahrzeug TSF mit Baujahr 1979 ersetzt.

Tragkraftspritzenfahrzeuge TSF dienen als kleinste Löschfahrzeuge überwiegend zur Brandbekämpfung.
Sie können eine Feuerwehrstaffel mit sechs Feuerwehrfrauen oder Feuerwehrmännern aufnehmen und
sind mit einer feuerwehrtechnischen Beladung für eine Löschgruppe von neun Feuerwehrleuten
einschließlich der Tragkraftspritze ausgestattet. Für das Tragkraftspritzenfahrzeug TSF wird ein
handelsübliches Fahrgestell mit Doppelkabine mit einer zulässigen Gesamtmasse von max.
4.750 kg und Straßenantrieb verwendet.

Die staatliche Förderung erfolgt aus Mitteln der Feuerschutzsteuer im Rahmen des vom Bayerischen
Landtag  beschlossenen Staatshaushalts im Einvernehmen mit dem Bayerischen Staatsministerium
des Innern, für Sport und Integration.

Pressemitteilung des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Schweinfurt vom 30.04.2019

Pflanzenschutzmittel-Einsatz zum Schutz der Eichenwälde, Hubschrauber im Einsatz

Zum Schutz hiesiger Eichenwälder vor Kahlfraß durch Schwammspinnerraupen werden in den besonders
gefährdeten Bereichen ab Anfang Mai Pflanzenschutzmittel eingesetzt. Die Ausbringung erfolgt durch einen
Hubschrauber auf etwa 2% der Waldfläche im Landkreis Schweinfurt. Insgesamt handelt es sich um 30
Einzelflächen mit zusammen rd. 480 Hektar. Enthalten sind dabei auch Versuchsflächen eines Forschungs-
projektes. Weitere Informatio-nen zur Lage der Waldgebiete finden Sie auf der Internetseite des AELF Schweinfurt
www.aelf-sw.bayern.de .
Je nach Witterungsverlauf und Austrieb der Eichen ist damit zu rechnen, dass im Laufe des 2. Mai
erste Flächen im Landkreis Schweinfurt behandelt werden könnten. Bei idealen Witterungsverhältnissen
dauert die Gesamtmaßnahme voraussichtlich 2-3 Tage.

Rechtzeitig vor Beginn der Befliegung werden die betroffenen Waldgebiete vorsorglich mittels rot-
weißem Absperrband und gelber Beschilderung gesperrt. Das Betretungsverbot gilt für 48 Stunden
nach der Befliegung. Die Bevölkerung wird gebeten, diese Sperrungen zu beachten. In der Gemeinde
sind folgende Waldgebiete betroffen:

  1. nördlich an Euerbach angrenzend
  2. nordwestlich von Obbach (Altbauholz)
  3. südwestlich Sömmersdorf (Bauernschlag)

Dem Pflanzenschutzmittel-Einsatz gingen umfangreiche Vorarbeiten voraus. Im Herbst letzten Jahres
haben Förster die potentiell gefährdeten Eichenwälder im Landkreis kontrolliert. Auf Grundlage eines
weiterentwickelten, aufwändigen Prognoseverfahrens haben sie neben der Anzahl der Eigelege des
Schwammspinners auch Vitalitätsparameter der Eichenwälder sowie das Vorhandensein weiterer
Schädlinge der Eiche erhoben. Häufig wurden dabei auch die für den Menschen gefährlichen
Gespinste des Eichenprozessionsspinners gefunden.

Die vor Ort erfassten Daten hat die Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft in Freising
ausgewertet, um präzise jene Eichenwälder herauszufiltern, auf denen für das Jahr 2019 die Gefahr
eines Kahlfraßes besonders hoch ist und um die zu behandelnde Fläche so klein wie möglich zu
halten. In diesen identifizierten Gefährdungsflächen hat das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und
Forsten Schweinfurt alle Waldbesitzer angeschrieben, die Gefährdungssituation erläutert und sie
über die Möglichkeit informiert, sich für einen Pflanzenschutzmittel-Einsatz anzumelden. Im Landkreis
Schweinfurt haben sich die angeschriebenen Waldbesitzer nach intensiven Abwägungsprozessen
auf weit überwiegender Fläche für einen Pflanzenschutzmittel-Einsatz entschieden.

In enger Abstimmung mit der Naturschutzverwaltung wurden parallel all jene Gefährdungsflächen
aus der Planung herausgenommen, bei denen naturschutzfachliche Gründe entgegenstehen. Auch
werden zu Waldrändern, Gewässern, Wohngebäuden und Straßen bei der Mittelausbringung per
Hubschrauber entsprechende pflanzenschutzrechtliche Abstände gehalten.

Eingesetzt wird das Pflanzenschutzmittel Mimic, welches auch im Obst- und Weinbau eingesetzt wird.
Als sogenanntes Fraßinsektizit entfaltet Mimic seine Wirkung, sobald die Raupen des Schwammspinners
beginnen Eichenblätter zu Fressen. Ziel ist es, durch ein solches Mittel möglichst spezifisch nur diejenigen
Arten zu treffen, welche in den kommenden Wochen die Blätter der Eiche als Nahrung nutzen.
Das Mittel ist nicht bienengefährlich.

Begleitet wird der Pflanzenschutzmittel-Einsatz von einem umfangreichen, auf drei Jahre angelegten
Forschungsprojekt. Untersucht wird dabei welche Auswirkungen der Pflanzenschutzmittel-Einsatz
einerseits und der Kahlfraß an den Eichen andererseits sowohl für die Alteichen als auch für andere
Glieder der Waldlebensgemeinschaft „Eichenwald“ hat. Beteiligt sind die Technische Universität
München, die Universität Würzburg und die Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft.

 

Der Gemeinderat hat am 16.04.2019 den Haushalt für das laufende Jahr beschlossen.
Die Details finden Sie hier:

Haushalt 2019